Chronik einer erfolgreichen Entwicklung
CarSharing wurde 1987 in Zürich entwickelt. Seither hat diese moderne Art der Autonutzung in vielen Städten Europas Einzug gehalten - so auch in Pforzheim.

2007 Die erste Station mit einem elektronischen Zugangssystem wird eingerichtet.
 
2005 Der Geschäftsbetrieb von StadtMobil e.V. wird ab 1.7.05 von Stadtmobil CarSharing GmbH & Co.KG in Karlsruhe übernommen.
 
2002 StadtMobil e.V. und die Städtischen Verkehrsbetriebe Pforzheim SVP beziehen im Juli gemeinsame Räume im neuen BusInfoShop in der Leopoldstraße 7. Das Büro liegt ebenerdig in der Fußgängerzone und hat eine deutlich bessere Außenwirkung

Am 13. Oktober feiert der Verein 10 Jahre CarSharing in Pforzheim. Im historischen Bahnhof Weißenstein treffen sich bei sonnigem Wetter die eingeladenen Mitglieder, Referenten, sowie Vertreter der Stadt und der Fraktionen.

Im Oktober / November beteiligt sich StadtMobil an der "Lokalen Agenda Enzkreis" am Projekt "Umweltfreundliche Mobilität — Modellfamilien gesucht" in Ötisheim mit einem CarSharingangebot.

 
2001 Ab dem 1. Januar übernimmt die StadtMobil CarSharing AG mit Sitz in Stuttgart die Fahrtkostenabrechnung und Datenverwaltung für StadtMobil e.V. Pforzheim. Die resultierende Entlastung des Pforzheimer Vorstands setzt Ressourcen für die Weiterentwicklung der Mobilitätskonzepte frei.

Am 6. November findet der erste CarSharing Stammtisch in Pforzheim statt. In loser Reihe trifft bei diese Veranstaltung der Vorstand mit interessierten Mitgliedern und Nutzern zusammen.

Seit Dezember treten die StadtMobil-Organisationen in Stuttgart, Heidelberg-Mannheim, Karlsruhe, Frankfurt/Main und Pforzheim gemeinsam im Internet auf.

 
2000 Im Rahmen der Arbeitsgruppe Verkehr der Lokalen Agenda 21 entsteht in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Pforzheim ein neues Mobilitätsangebot: Jahreskarten-Kunden können ohne Vereinsmitgliedschaft und ohne Einlage der üblichen Kaution das CarSharing-Angebot von StadtMobil e.V. nutzen.

Der Verein kann auf dem Wege seiner Bestrebungen, den CarSharing-Bereich "teilAuto" einer neu zu gründenden überregionalen CarSharing-Gesellschaft zu überantworten, bei der Mitgliederversammlung am 27. März die Konstitution einer "AG i. Gr." (in Gründung) vermelden.

 
1999 Ab 1. April werden Teile der Büroarbeiten und Wagenpflege von bezahlten Kräften übernommen. Die wöchentlichen Bürozeiten, die seit Sommer 1998 jeden Donnerstag von 18.30 - 20.00 Uhr von den Vorstandsmitgliedern durchgeführt wurden, gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet.

Die Mitgliederversammlung am 15. April beschließt die Umbenennung des Vereins in "StadtMobil e.V.". Dies verdeutlicht die engere Zusammenarbeit mit den CarSharing-Anbietern in Stuttgart, Karlsruhe und Rhein-Neckar und erleichtert die regionale Vereinheitlichung von Erscheinungsbild, Tarifen und Service.

 
1998 CarSharing Pforzheim wechselt die Buchungszentrale. Der Wach- und Schließdienst Heidelberg (WHD), übernimmt jetzt die Buchungen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Buchungen nicht mehr auf Papierlisten, sondern elektronisch erfaßt, und diese Daten werden direkt für die Abrechnung verwendet.

Im Dezember findet die Auftaktveranstaltung der Lokalen Agenda 21 in Pforzheim statt. Gerald Manz von Ökostadt Pforzheim e.V. ist von Beginn an in der Arbeitsgruppe Verkehr mit von der Partie.

 
1997 Der Verein Ökostadt Pforzheim e.V. mietet mit dem Pforzheimer Verein "Arbeitskreis für Umwelt-Technik" (AKUT e.V.) gemeinsam Büroräume im Industriehaus am Leopoldplatz an. Die Vorstandssitzungen finden nun zu einem festen Termin statt, und erstmals werden - abwechselnd von den Vorstandsmitgliedern - feste Büro-Öffnungszeiten angeboten: jeweils am ersten Donnerstag des Monats von 18.00 - 20.00 Uhr.
Im Sommer wird in Nagold eine Filiale eröffnet.

 
1996 Mit den "Dienstagsgesprächen" wird ein neues Projekt gestartet, das bis 1998 durchgeführt wird. Zusammen mit der BUND-Ortsgruppe Pforzheim und dem Kulturhaus Osterfeld bietet Ökostadt Pforzheim e.V. an jedem zweiten Dienstag im Monat einen Informationsabend zum Thema Ökologie und Umweltschutz an. Themen sind z. B. genmanipulierte Lebensmittel, Energiesparen beim Hausbau, der ökologische Kindergarten, die mechanisch-biologische Abfallbehandlung und der schienengebundene Nahverkehr im Raum Pforzheim.

 
1995 Die ersten "Schnupperwochen" finden statt. Diese Aktion wird von den anderen CarSharing-Organisationen in Baden-Württemberg ebenfalls durchgeführt und in Stuttgart von Umweltminister Schäfer eröffnet.
Interessierte können für einen begrenzten Zeitraum das CarSharing-Angebot testen, ohne Mitgliedsbeitrag für den Verein Grundgebühr und bei verminderter Kaution. Nach den Schnupperwochen werden von 18 Interessenten 10 Mitglied. Bei der Aktion gibt es von der Deutschen Bahn und den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke Pforzheim gesponsorte Preise zu gewinnen. Bei dieser auch in den Folgejahren durchgeführten Werbeaktion stoßen immer neue Mitglieder zum Verein.

 
1994 Ökostadt Pforzheim e.V. gewinnt den 1. Platz des Umweltpreises, der von den Stadtwerken Pforzheim, der Gasversorgung Süddeutschland, dem Pforzheimer Kurier und der Welle Fidelitas vergeben wird.

Das 2-jährige Bestehen des Vereins wird am 2. Juli mit der Anschaffung eines weiteren Fahrzeugs öffentlich an einem Info-Stand beim Heimatmuseum in Brötzingen gefeiert.

 
1993 Ökostadt Pforzheim e.V. beteiligt sich am 23. Mai zum ersten Mal am Aktionstag "Mobil ohne Auto" (MoA). In den Folgejahren ist der Verein in Pforzheim regelmäßig bei den MoA Aktionen in Pforzheim vertreten.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat werden im Naturschutz-Zentrum in der Heinrich-Wieland-Allee 37 Sprechzeiten zum CarSharing angeboten.

Bundesweite Impulse aus Pforzheim:
Der Vorsitzende von Ökostadt Pforzheim e.V., Ulrich Stähle, gehört bei der Bildung eines bundesweiten Interessensverbandes der CarSharing-Organisationen zu den treibenden Kräften. 1993 ist der Pforzheimer Verein eines der 15 Gründungsmitglieder des "Bundesverband organisiertes Autoteilen" (boa). Über einen Infopool sollen CarSharing-Initiativen Aufbauhilfen erhalten; für bestehende Organisationen sind vor allem der Erfahrungsaustausch und Weiterbildungsangebote sowie die Bildung eines Solidaritätsfonds und die Erstellung von gemeinsamen Werbematerialen von Interesse. Die Nachfolgeorganisation des boa ist der "Bundesverband CarSharing e.V." (bcs), der 1998 gegründet wurde und die deutsche Sektion des "European CarSharing" (ecs) bildet. Im Jahr 2002 sind 75 CarSharing-Organisationen aus ganz Deutschland Mitglied im bcs und stellen über 50.000 Fahrberechtigten in ca. 200 Orten mehr als 2.000 Kfz zur Verfügung.


 
1992 19 Nutzerinnen und Nutzer starten am 2. Mai in Pforzheim das Projekt teilAuto. Sie buchen ihre Fahrten bei der MINICAR-Zentrale in Pforzheim. Nach Freiburg handelt es sich um das zweite CarSharing-Projekt in Baden-Württemberg. Über das Ereignis wird in der örtlichen Presse und den überregionalen Zeitungen berichtet (Stuttgarter Nachrichten, Schwäbische Zeitung, Badischen Neuesten Nachrichten). Im Fernsehen führt Renate Schmidt (2. Vorsitzende des Vereins) in einem Beitrag für SAT 1 vor, wie das Auto teilen funktioniert.
 
teilAuto - das CarSharing-Logo
Design made in Pforzheim:
Gerald Manz, Gründungsmitglied, entwirft ein Logo als Erkennungszeichen für teilAuto Pforzheim. Das Logo wird durch ein Patent geschützt und anderen CarSharing-Organisationen kostenfrei zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt.


 
1991 Im Kulturzentrum Goldener Anker in Dillweißenstein findet am 3. Dezember die Gründungs-Versammlung des gemeinnützigen Vereins Ökostadt Pforzheim statt.