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Erstes CarSharing Hybridauto fährt in Mannheim an

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Erstes CarSharing Hybridauto fährt in Mannheim an

Honda Insight erstes Fahrzeug mit Hybridantrieb im Fuhrpark von stadtmobil Rhein-Neckar


Vorstand Claudia Braun bei der Übergabe des Hypbridfahrzeugs

Vorstand Claudia Braun bei der Übergabe des Hypbridfahrzeugs

Am Mannheimer Rathaus ging am Mittwoch, dem 14. Juli 2010 das erste stadtmobil-Fahrzeug mit Hybridantrieb in Betrieb. Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, und Claudia Braun für stadtmobil übergaben den nagelneuen Honda Insight an der CarSharing-Station „Rathaus E5“ den Kunden zur Nutzung.
Unter den Gästen waren neben CarSharing-Nutzern auch Gemeinderäte und Bezirksbeiräte. Sie wurden von Claudia Braun, Vorstand der stadtmobil Rhein-Neckar AG, herzlich begrüßt. Sie bedankte sich insbesondere bei den Vertretern der Stadtverwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
"Gerne übergebe ich heute das erste Fahrzeug mit Hybridantrieb den Kunden zur Nutzung. stadtmobil unterstreicht damit, dass uns Klima- und Umweltschutz am Herzen liegen. Der Honda Insight wurde auch wegen seinem niedrigen Benzinverbrauch gekauft“, erklärte Braun. Das sei gut für die Umwelt und gut für die Kunden. Da der Kraftstoff beim CarSharing in den Kilometertarifen enthalten sei, würden die Kunden von sparsamen Fahrzeugen profitieren. „Beim CarSharing sind Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze, sondern das eine bedingt das andere“, erläuterte sie. „CarSharing ist in erster Linie wegen der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen und durch die umweltfreundlichere Verkehrsmittelwahl der Kunden umweltfreundlich“, erläuterte Braun.
Zum Schluss erklärte sie noch, warum das neue Fahrzeug an der um einen Stellplatz erweiterten Station am Rathaus E5 seinen Platz gefunden hat. „Die hier stehenden Autos werden tagsüber oft von städtischen Mitarbeitern oder von
Mitarbeitern der Gemeinderatsfraktionen genutzt. Das Hybridfahrzeug mit seiner innovativen Antriebstechnik und den geringen CO2-Werten soll an dieser Stelle zum Erreichen der städtischen Klimaschutzziele beitragen.“
Erster Bürgermeister Specht betonte die Vorteile des CarSharing für die Umwelt: „CarSharing ergänzt den so genannten Umweltverbund ‒ also laufen, Rad fahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ‒ in unserer Stadt nahezu ideal. In Mannheim gibt es ein gut funktionierendes Bus- und Stadtbahn-Netz, das wir auch in Zukunft weiter ausbauen wollen. Mit der modernen Fahrzeugflotte, die jetzt erstmals auch ein Hybridfahrzeug umfasst, und dem besonders günstigen Angebot für VRN-Kunden werden sich sicher noch mehr Bürgerinnen und Bürger von einem gemeinsam genutzten Auto überzeugen lassen.“ Specht lobte auch den Beitrag der Nutzer des Carsharing-Angebots zum Klimaschutz: „Sie zeigen, dass
individuelle Mobilität auch mit weniger CO2-Ausstoß möglich ist und tragen so zum Erreichen des Klimaschutzziels unserer Stadt bei.“ Mannheim will bis 2020 seine CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 20 Prozent senken.
CarSharing ist die Alternative zum eigenen Auto Für alle, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren und das Auto nicht jeden Tag für den Arbeitsweg brauchen, lohnt sich CarSharing. Dabei muss auf Komfort nicht verzichtet werden, im Gegenteil: Der typische CarSharer hat mehr Zeit und weniger Ärger als Autobesitzer. Die Teilnehmer müssen sich weder um die Kfz-Versicherung Alle Fahrzeuge sind vollkasko-, teilkasko -und haftpflichtversichert. Sie haften lediglich in Höhe Ihrer Selbstbeteiligung, wobei die Möglichkeit besteht, diese durch einen jährlichen Betrag zu reduzieren., noch um Werkstattbesuche oder TÜV kümmern; selbst die regelmäßige Pflege und die Wartung erledigt stadtmobil. Ein weiterer Vorteil ist die Palette an unterschiedlichen Fahrzeugen, die den Kunden zur Verfügung steht.
Vom Mini bis hin zum Transporter gibt es für jede Situation das passende Auto. Autofahrer, die CarSharing nutzen, sparen nicht nur Geld und Zeit und schaffen Freiflächen, sie reduzieren auch Lärm, Gestank und klimaschädliche Abgase.
CarSharer fahren vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie sind öfter mal mit Bussen und Bahnen, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Beim Einzelhändler in den Stadtteilen und Gemeinden sind sie gerne gesehen, weil sie verstärkt im Nahbereich und weniger bei den Märkten auf der grünen Wiese einkaufen.
Einen weiteren Gewinn für die Umwelt zeigt ein Beispiel der gewonnenen Flächen. Laut Studien ersetzt ein CarSharing-Auto sechs bis acht private Pkw. Damit erspart stadtmobil den Gemeinden der Metropolregion mindestens 1000 parkende Autos.
stadtmobil Rhein-Neckar bietet in 18 Kommunen der Metropolregion seinen 3600 Kunden 200 Autos an. Das 200ste Fahrzeug wurde erst vor 14 Tagen in Heidelberg in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge stehen dezentral an 113 CarSharing-Stationen. Davon befinden sich fast 80 Stationen in verschiedenen Stadtteilen Heidelbergs und Mannheims.
In Mannheim stehen mehr als 90 Autos an 35 verschiedenen Standorten. Die Fahrzeugflotte von stadtmobil umfasst Fahrzeuge von der Miniklasse über Kleinwagen und Kombis bis zum 9-Sitzer Bus und zum Transporter.
Die Inbetriebnahme des ersten Hybridfahrzeugs in die stadtmobil-Flotte ist etwas Besonderes. Diese Fahrzeuge mit ihren zwei Antrieben, dem konventionellen
Verbrennungs- und einem Elektromotor, sind besonders klimafreundlich. Erreicht wird das durch die Rückgewinnung von Energie mit Hilfe des Elektromotors. Dieser
fungiert beim Bremsen als Stromgenerator. Dieser Strom wird in einem Akku gespeichert und bei der Fahrt wieder eingespeist. Die Rückgewinnung von Energie
sorgt für einen recht niedrigen Benzinverbrauch.
Weitere Informationen zum CarSharing unter www.stadtmobil.de und telefonisch unter 0621 - 12 85 55 85.
Von stadtmobil zur Veröffentlichung freigegebene Bilder finden Sie unter rhein-neckar.stadtmobil.de/aktuelles/presse/pressefotos


Dateien:
PM_2010-2.pdf71 K