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200 CarSharing-Autos in der Metropolregion Rhein-Neckar

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200 CarSharing-Autos in der Metropolregion Rhein-Neckar


Auto Nummer 200 wurde mit der Einweihung der Station Heidelberg Uni-Klinikum in Betrieb genommen

200 Autos im Fuhrpark

Seit Mittwoch, dem 30. Juni 2010 befahren 200 CarSharing-Autos von stadtmobil Rhein-Neckar die Straßen der Metropolregion. Im Neuenheimer Feld in Heidelberg übergab Vorstand Stefan Küppers das 200ste Auto den Kunden zur Nutzung und weihte am Verwaltungsgebäude des Universitätsklinikums die jüngste CarSharing- Station ein.

Das Fahrzeug der Kombiklasse wurde zusammen mit Gästen in den Dienst der Kunden gestellt. Küppers begrüßte besonders herzlich Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Energie der Stadt Heidelberg, Alexander Thewalt, Leiter des städtischen Verkehrsmanagements, Roland Heibel, Geschäftsführer der Klinik Service GmbH und Thomas Czech, Abteilungsleiter Marketing und Qualitätsmanagement der RNV.

Gefeiert wurde an der neuen Station „Uni-Klinikum/INF 672“. Mittlerweile nutzt auch das Universitätsklinikum Heidelberg das CarSharing als Ergänzung zum eigenen Fuhrpark. Die klinikeigene Tochtergesellschaft kann auf die Fahrzeuge genauso zugreifen wie die anderen Kunden von stadtmobil, die damit im Neuenheimer Feld eine weitere Station angeboten bekommen.

Nach der Begrüßung skizzierte Küppers kurz die Geschichte des CarSharing in der Region. "1992 startete das Projekt Carsharing mit je einem Auto in Heidelberg und Mannheim. Das war damals noch als Arbeitskreis unter dem Dach des Vereins Ökostadt Rhein-Neckar" berichtete er. 1998 wurde die Firma stadtmobil Rhein-Neckar gegründet und er freue sich, heute das zweihundertste gemeinsam genutzte Auto in den Dienst der 3600 Kunden stellen zu können. "Wir erweitern das Angebot ständig, da die Nachfrage das erfordert", erläuterte Küppers. Alleine im ersten Halbjahr 2010 wäre der Fuhrpark um 22 Fahrzeuge erweitert worden. Mit den in den letzten Wochen neu eingerichteten Stationen in Edingen- Neckarhausen und Leimen biete stadtmobil mittlerweile in 18 Städten und Gemeinden der Metropolregion CarSharing-Autos an. Dabei käme es nicht nur darauf an, in einer Stadt Teilautos anzubieten. Wichtig sei auch, dass diese so nah wie möglich bei den Kunden stehen. "Das ist der Grund für insgesamt 113 CarSharing-Stationen, an denen die Fahrzeuge zur Nutzung bereitstehen" machte Küppers deutlich.

Für die Stadt Heidelberg begrüßten Alexander Thewalt und Dr. Hans-Wolf Zirkwitz das 200ste Teilauto und die neue Station. „Immer mehr Menschen wählen je nach Situation das für sie geeignete Verkehrsmittel, wechseln also zwischen zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto. Für sie ist CarSharing eine hervorragende Alternative zum Autobesitz. Ich freue mich über die zunehmende Nachfrage nach CarSharing-Fahrzeugen in Heidelberg und darüber, dass die zentralen Stadtteile nun fast flächendeckend mit CarSharing- Stationen und Teilautos versorgt sind“, erklärte der Leiter des städtischen Verkehrsmanagements, Alexander Thewalt, in seiner kurzen Rede. Der Leiter des Umweltamtes, Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, thematisierte in seinem Beitrag die Umweltaspekte von CarSharing. „Carsharing ist eine sinnvolle Ergänzung zum Umweltverbund. Unter dem Strich trägt Carsharing zur Verkehrsvermeidung und damit zur Umweltentlastung und zum Klimaschutz bei. Als Gründungsmitglied von stadtmobil nutzt das Umweltamt das Angebot seit 12 Jahren auch selbst“, erklärte er.

Dass CarSharing den Umweltverbund ergänzt hatte Stefan Küppers auch schon bei der Begrüßung von Thomas Czech erwähnt. Er freue sich über die Teilnahme des Abeilungsleiters Marketing und Qualitätsmanagement der RNV, weil darin die gute Zusammenarbeit zwischen stadtmobil und den Anbietern des öffentlichen Personennahverkehrs zum Ausdruck käme. Schon lange gäbe es für Inhaber von Jahreskarten im Verkehrsverbund Rhein-Neckar besonders günstige Einstiegskonditionen für das CarSharing.

Die Geschäftsführung der Klinik Service GmbH verstehe CarSharing als Ergänzung des eigenen Fuhrparks. Damit könne man flexibel auf die Fahrzeuganforderungen am Universitätsklinikum Heidelberg reagieren und zum Beispiel bei Engpässen den Ärzten sowie allen anderen Mitarbeitern ein Fahrzeug zur Verfügung stellen, erklärte Geschäftsführer Roland Heibel. Das erhöhe zum einen die Servicequalität, zum anderen die Wirtschaftlichkeit im Fuhrpark. Die Zusammenarbeit habe sich binnen kurzer Zeit als so erfolgreich gezeigt, dass man dies anderen Unternehmen nur empfehlen könne. Zurzeit werde bereits über eine Ausweitung nachgedacht.

Auch die anderen Gäste freuten sich über den Ausbau von CarSharing und wünschten stadtmobil viel Erfolg.

CarSharing ist für viele eine Alternative zum eigenen Auto Für alle, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren und das Auto nicht jeden Tag für Arbeitsweg brauchen lohnt sich CarSharing. Dabei muss nicht auf Komfort verzichtet werden, im Gegenteil: Der typische CarSharer hat mehr Zeit und weniger Ärger als Autobesitzer. Die Teilnehmer müssen sich weder um die Kfz- Versicherung Alle Fahrzeuge sind vollkasko-, teilkasko -und haftpflichtversichert. Sie haften lediglich in Höhe Ihrer Selbstbeteiligung, wobei die Möglichkeit besteht, diese durch einen jährlichen Betrag zu reduzieren., noch um Werkstattbesuche oder TÜV kümmern; selbst die regelmäßige Pflege und die Wartung erledigt stadtmobil. Ein weiterer Vorteil ist die Palette an unterschiedlichen Fahrzeugen, die den Kunden zur Verfügung steht. Vom Mini bis hin zum Transporter gibt es für jede Situation das passende Auto.

Den Gewinn für die Umwelt zeigt ein Beispiel der gewonnenen Flächen. Laut Studien ersetzt ein CarSharing-Auto sechs bis acht private Pkw. Damit erspart stadtmobil der Metropolregion mindestens 1.000 parkende Autos. Autofahrer, die CarSharing nutzen, sparen nicht nur Geld und Zeit und schaffen Freiflächen, sie reduzieren auch Lärm, Gestank und klimaschädliche Abgase. CarSharer fahren vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie sind öfter mal mit Bus und Bahn, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Beim Einzelhändler im Stadtteil sind sie gerne gesehen, weil sie verstärkt im Nahbereich und weniger bei den Märkten auf der grünen Wiese einkaufen.

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